Schwere Kämpfe im Osten des Tschad

Im Osten des Tschad dauern schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen der Union der Widerstandsstreitkräfte (UFR) an. Dabei wurden mehr als 140 Menschen getötet. Noch gestern hatte die Regierung in der Hauptstadt N'Djamena angegeben, sie habe den Rebellenvormarsch gestoppt.

Die UFR-Rebellen waren seit dem vergangenen Wochenende vom Osttschad ins Landesinnere unterwegs. Die im Jänner gegründete UFR will nach eigenen Angaben N'Djamena erreichen, ist in der Vergangenheit aber noch nicht durch größere militärische Erfolge in Erscheinung getreten.

Die tschadische Regierung warf dem Nachbarland Sudan vor, die Rebellen zu unterstützen und mit eigenen Truppen in den Tschad vorgedrungen zu sein.