Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben eine Verschwörung zur Ermordung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama aufgedeckt. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP heute. Außerdem hätten 102 Schwarze im US-Bundesstaat Tennessee ermordet werden sollen.
Wie ernst zu nehmen der Plan war, ist allerdings unklar. Laut Berichten wollten zwei Neonazi-Skinheads ein Waffengeschäft überfallen und planten daraufhin einen Angriff auf eine Highschool, die vor allem von afroamerikanischen Jugendlichen besucht wird.
Ihr letztes Ziel nach dem Blutbad wäre Obama gewesen. "Sie erklärten, das sei ihr letzter, finaler Akt, dass sie versuchen würden, Senator Obama zu töten", sagte Jim Cavanaugh, ein Spezialagent der für Waffen, Sprengstoff und Alkohol zuständigen Bundespolizeibehörde, gegenüber AP. "Sie glaubten nicht, dass sie das schaffen würden, aber dass sie bei dem Versuch selbst getötet würden."