Gefangene der US-Streitkräfte werden nach Ansicht des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter nach wie vor gefoltert. "Ich glaube es nicht - ich weiß es", sagte Carter in einem im Voraus veröffentlichten Interview des US-Nachrichtensenders CNN.
"Unser Land hat erstmals in meinem Leben die grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte aufgegeben", sagte der 83 Jahre alte Demokrat.
Abu Ghoraib, Guantanamo
Die Regierung von US-Präsident George W. Bush spreche den Gefangenen in US-Gefängnissen wie Abu Ghoraib im Irak und Guantanamo auf Kuba die in der Genfer Konvention festgeschriebenen Rechte ab. Die derzeitige US-Führung glaube, das Recht zu haben, Gefangene zu foltern und sie ihrer grundlegenden Rechte zu berauben.
Bush schaffe sich eine eigene Definition von Menschenrechten und Folter. Nur so könne er behaupten, die USA würden weder Menschenrechte verletzen noch foltern.