Pepsi Cola angeblich an Red Bull interessiert
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Der Erfolg des Salzburger Energy Drink-Herstellers Red Bull soll nun auch die weltgrößten Getränkekonzerne auf den Geschmack gebracht haben.

Einem Bericht des Magazins "News" zufolge gibt es seit Wochen geheime Verhandlungen mit dem US-Getränkeriesen Pepsico (Pepsi Cola). Demnach soll Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ein Angebot über 6,7 Mrd. US-Dollar (5,6 Mrd. Euro) vorliegen. Red Bull dementiert energisch, von Pepsico liegt bisher noch keine Stellungnahme vor.

"Wahrheitsgehalt null"

"Die Unsinnigkeit dieser Meldung ist wohl nicht mehr überbietbar und nimmt schon 'kabareske' Züge an", heißt es in der Stellungnahme des Getränkeherstellers mit Sitz in Fuschl bei Salzburg. Der Wahrheitsgehalt des Berichts sei "null".

Unternehmensgründer Dietrich Mateschitz habe "in den letzten zehn oder 15 Jahren weder jemanden von Pepsi gesehen noch gesprochen noch irgendwelche diesbezüglichen Gespräche mit wem auch immer geführt", unterstreicht das Unternehmen.

"News": Seit Wochen geheime Gespräche

"News" berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise in ihrer Ausgabe von morgen über einen möglichen Einstieg der Amerikaner bei den erfolgreichen "roten Bullen". Seit Wochen gebe es geheime Gespräche zu dem Thema.

Derzeit hält Unternehmensgründer Mateschitz 49 Prozent an Red Bull, ebenso wie sein Partner, der Thailänder Chaleo Yoovidhya. Die restlichen zwei Prozent werden dem als Banker tätigen Sohn Yoovidhyas zugerechnet. Beide sollen dem Bericht zufolge "zum Verkauf mehr als bereit sein".

Umsätze steigen

Aktuellen Informationen des Unternehmens zufolge stieg der Umsatz von Red Bull im vergangenen Jahr um 29 Prozent auf 2,149 (2004: 1,668) Mrd. Euro. Angaben zum Gewinn gab es nicht. Produktivität und Umsatzrentabilität seien gegenüber "dem bereits sehr guten Jahr 2004" aber weiter verbessert worden. Weltweit wurden im Vorjahr 2,5 Mrd. Dosen Red Bull getrunken.
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