Nach rund 3.700 Morden im Jahr 2007 und 6.300 im Jahr danach erreichte die Zahl der Todesopfer 2009 einen neuen Höchststand, obwohl Präsident Felipe Calderon heuer mit mehreren zehntausend Soldaten das Ausufern der Gewalt stoppen wollte.
Besonders betroffen von dem Krieg der Drogenkartelle untereinander und gegen die staatlichen Sicherheitskräfte sind die Nordstaaten Chihuahua, Sinaloa, Sonora und auch Mexiko-Stadt. Allein in Chihuahua wurden fast 3.000 Menschen getötet, davon die meisten in Ciudad Juarez, wie die Zeitung "El Universal" berichtet.
1.653 Morde in Ciudad Juarez
Mit 1.653 Mordopfern stellte die Grenzstadt bereits im Vorjahr einen traurigen Rekord auf und befindet sich laut der mexikanischen NGO CCSP weltweit an der Spitze der Städte mit der höchsten Mordrate.
In diesem Jahr wurden in Ciudad Juarez bereits über 2.500 Morde registriert.
50.000 Soldaten im Kampf gegen die Kartelle
Mexikanische Rauschgiftkartelle machen sich in Ciudad Juarez und Tijuana gegenseitig die Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig.
Der Drogenmafia werden rund 14.000 Morde seit Amtsantritt des konservativen Präsidenten Calderon Ende 2006 angelastet. Im Zuge ihrer Offensive gegen das organisierte Verbrechen entsandte die mexikanische Regierung 50.000 Soldaten an mehrere Brennpunkte des Landes.
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