Befragungen im U-Ausschuss am Donnerstag werfen ein wenig vorteilhaftes Licht auf die Arbeitsweise der Staatsanwaltschaft: Staatsanwalt Walzi gestand offen ein, dass er in der Causa der 2008 veröffentlichten "Strasser-Mails" zu politisch motivierten Postenbesetzungen nicht ermittelte. Begründung: Er habe die 150 Seiten dicke Anzeige im Akt "übersehen". Die Anzeige von Ex-ÖVP-Innenminister Strasser wegen Datendiebstahls wurde dagegen umgehend bearbeitet - und zwar ganz im Sinne Strassers.
Lesen Sie mehr...