"Risikostreuung sinnvoll"
Dürers "Feldhase" und "Betende Hände" sowie Werke Michelangelos bleiben gemeinsam mit etwa 500 bis 1.000 weiteren Arbeiten in einem eigenen Tresor innerhalb des Hauses. "Nicht, weil ich dem Depot nicht mehr traue, sondern weil eine Risikostreuung sinnvoll erscheint", sagte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder am Dienstag. In diesem eigenen Depot seien die Schätze "fern jeder Oberfläche".
Keine weiteren Probleme
In den zahlreichen Regentagen seit dem Wassereintritt im Juni gab es am Tiefspeicher jedenfalls keine weiteren Probleme - "es ist also davon auszugehen, dass an der Stelle, die wir untersucht haben, die einzigen Schäden aufgetreten sind", erklärte Burghauptmann Wolfgang Beer. An dieser etwa 56 Quadratmeter großen Fläche hatte ein Bauzelt vor Regen geschützt.
Zukünftig manuelle Evakuierung möglich
Neben den im Rahmen der Sanierung geplanten zusätzlichen Sicherheitsschichten, die künftig durch die doppelte Isolierung auch ohne Evakuierung des Speichers erneuerbar sein sollen, wird der Tiefspeicher auch weitere Veränderungen erfahren.
Zusätzliche Blechvorrichtungen sollen eventuelle weitere Wassereintritte früher erkennen und verhindern. Ergänzend zum vollautomatischen Robot-System wird künftig auch eine manuelle Evakuierung "zumindest einer begrenzten Anzahl bedeutendster Werke" möglich sein, so Schröder.
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