Die Fonds schafften im Schnitt eine Rendite von 5,2 Prozent, ermittelte der US-Datendienstleister Hedge Fund Research (HFR). Der letzte Monat mit ähnlich hohen Gewinnen liegt lange zurück: Im Februar 2000 schnitten Hedgefonds noch besser ab, wie die "Financial Times Deutschland" ("FTD") berichtete.
Seit Anfang 2009 liegt die Durchschnittsrendite bei fast 9,4 Prozent. Die positiven Daten dürften Hedgefonds sowie Anleger aufatmen lassen und den Niedergang der Branche aufhalten: 2008 hatten die Fonds durchschnittlich fast 20 Prozent verloren. Auch im Jänner und Februar war die Rendite leicht negativ.
Studie: 2009 Zufluss von 35,5 Mrd. Euro
Den Fonds werden in diesem Jahr wahrscheinlich zumindest 50 Mrd. Dollar (35,5 Mrd. Euro) an frischem Kapital zufließen. Investoren würden während der jüngsten Krise defensiv ausgerichtete Cash-Bestände wieder neu formieren, so das Ergebnis einer Studie von Barclays Capital.
Befragte Investoren gaben demnach an, 14 Prozent ihrer Portfolios in bar zu halten. Beinahe 80 Prozent planen, dieses Geld im Laufe des Jahres wieder zu veranlagen.
Barclays geht davon aus, dass Pensionskassen das Gewicht ihres Hedgefonds-Anteils erhöhen werden, ebenso die "Family Offices". Versicherungsgesellschaften, Privatbanken und Stiftungen dürften dagegen ihre Hedgefonds-Anteile verringern.
Hochkomplexe Strategien nicht im Trend
"Trotz der dramatischen Veränderungen auf der Investorenlandkarte sind gewisse Investoren bereit, ihre Bargeldreserven aggressiv zu veranlagen, sobald sich die Märkte stabilisiert haben", sagte Barclays-Managing-Director Brian Reilly laut dem Online-Brancheninformationsdienst HedgeWeek.
Laut Studie gibt es einen deutlichen Trend der Investoren weg von hoch fremdfinanzierten und komplexen Strategien in Richtung einfacherer, liquiderer Strategien und solchen mit Fokus auf spannungsfreie, direkte Kreditmärkte.
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