"Das ist ein Gewinn für die Teilchenphysik in Österreich, aber auch für die Wissenschaft als Ganzes", so der Wissenschaftler Montagnachmittag gegenüber der APA.
Diskussion half, "Bewusstsein zu stärken"
Im Nachhinein betrachtet habe die Diskussion geholfen, das Bewusstsein für die Grundlagenforschung in Österreich zu stärken, ist Fabjan überzeugt. Man habe nun einen hohen Auftrag übernommen, noch sorgfältiger mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen und auch die eigenen Ergebnisse stärker als bisher der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Weiters sollte das Potenzial der Kooperation Österreichs mit dem CERN über die Physik hinaus herausgestrichen werden. So sei das Zentrum nicht zuletzt eine wichtige Ausbildungsstelle für junge Wissenschaftler und Techniker.
Pröll: Anliegen durchgesetzt
Gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann sei es gelungen, dass ein niederösterreichisches Anliegen durchgesetzt werde, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) am Montagnachmittag zum Verbleib in CERN - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.
Grüne: Hahn musste klein beigeben
"Der Irrweg des Wissenschaftsministers bezüglich CERN ist beendet, Hahn musste klein beigeben", kommentierte der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, die Entscheidung.
Mit seiner "unverständlichen Entscheidung" habe Hahn der Reputation Österreichs in der wissenschaftlichen Gemeinschaft "schweren Schaden zugefügt". Nun gehe es darum, zusätzliche Mittel bereitzustellen, damit anderen internationalen Projekten und dem Wissenschaftsfonds FWF kein Schaden erwachse.
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