Es ist ein völlig neuer Ton, den US-Präsident Obama bei seinem ersten offiziellen Europa-Besuch in das transatlantische Verhältnis eingebracht hat: Nach der Bush-Ära waren alle europäischen Partner begeistert von Obamas Bereitschaft, nicht nur zu fordern, sondern auch zuzuhören. Doch der zurückhaltende Ton täuschte beinahe über Obamas diplomatisches Geschick hinweg: Denn trotz des zurückhaltenden Auftretens untermauerte Obama wirkungsvoll den Führungsanspruch Washingtons.
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