Die Justiz lässt Frauen, die Opfer von familiärer Gewalt geworden sind, häufig im Stich. Das kritisiert die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie. Denn selbst wenn die Betroffenen Scham und Angst überwinden und die Täter anzeigen, werde zu oft zugunsten der Beschuldigten entschieden. Die bestehenden Möglichkeiten der Strafjustiz würden zu selten genützt. Immerhin ist laut Interventionsstelle noch immer jede fünfte Frau in Österreich einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen.
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