BZÖ-Klubobmann Josef Bucher erklärte seinerseits, es habe bereits mit den Grünen und der FPÖ Vorgespräche gegeben, um kommende Woche in der Präsidiale gemeinsam eine solche Sondersitzung zu beantragen "beziehungsweise um die beiden Großparteien von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen".
Strache sieht "Taktieren"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kritisierte in der Sendung, dass SPÖ und ÖVP nach einem "Koalitionsverhandlungshickhack" nun "offenbar zu taktieren versuchen". Die beiden Parteien seien nicht bereit "zu einem notwendigen Selbstfindungsprozess".
Auch Kogler zeigte wenig Verständnis für die "zehn Fragen" von ÖVP-Chef Josef Pröll an die SPÖ. "Wenn Sie jetzt erst draufkommen, welche zehn Fragen Sie an die SPÖ haben, dann frage ich Sie, was war die letzten sechs Wochen bei Ihnen Thema?", fragte er in Richtung des stellvertretenden Wirtschaftskammer-Generalsekretärs Reinhold Mitterlehner.
Mitterlehner verteidigt Fragenkatalog
Mitterlehner selbst betonte, die wesentlichen "Zukunftsfragen müssen auch finanziell bedeckt werden". Man habe alle wichtigen Fragen in den Verhandlungsgruppen "angesprochen", das "ist aber noch nicht ausgefeilt".
Der oberösterreichische SPÖ-Chef Erich Haider ist nach wie vor optimistisch für das Zustandekommen der Koalition: "Es wird für die SPÖ sehr leicht sein, diese zehn Fragen zu beantworten." Die SPÖ sei bereit zu einer raschen Regierungsbildung, "wenn die ÖVP das will". Er jedenfalls gehe von gutem Willen aus.
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