Der Dalai Lama sieht sein Lebenswerk als "gescheitert" an. Er habe im Ringen um Autonomie für Tibet versagt, erklärte er bei einer Pressekonferenz. Bei der bevorstehenden großen Tibet-Konferenz will er seine Stimme nicht mehr erheben. Beobachter wollen nicht ausschließen, dass das nur eine Finte im Poker mit China ist - und vielleicht sogar seine beste in Jahrzehnten. Doch dafür klingen seine Worte beinahe zu entschlossen: Auch er habe nach all den Jahren endlich "das Menschenrecht auf Ruhestand", betonte er.
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