SPÖ und BZÖ sehen sich jeweils als "Sieger"

Kritik von ÖVP und Grünen.
Während SPÖ und BZÖ ihre jeweiligen Kandidaten beim TV-Duell zwischen SPÖ-Chef Werner Faymann und BZÖ-Obmann Jörg Haider am Donnerstag lobten, kam von den anderen Parteien Kritik.

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures attestierte: "Werner Faymann weiß, was er will und was wichtig und richtig für die Zukunft Österreichs ist." Vor allem beim dominierenden Thema - dem Kampf gegen die Folgen der Teuerung - habe Faymann mit den besseren Vorschlägen überzeugt.

Gleichzeitig habe Haider aufgeregt versucht, sich der Verantwortung für sieben Jahre schwarz-blau-orange Regierung zu entziehen.

BZÖ: "Faymann sprengt Brücken"
Nicht überraschend lobte BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz Haider als Kämpfer für ein soziales Österreich. BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner fügte hinzu, Fayman habe gezeigt, dass er "alles andere als kanzlertauglich" sei.

Haider hingegen sei bei mehreren Themen für gemeinsame Lösungen eingetreten, im Gegensatz zu Faymann - der habe nur "Brücken gesprengt und getrennt".

ÖVP: "Kommt teuer zu stehen"
ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon wertete das rot-orange TV-Duell als "Bazar auf Kosten der Steuerzahler". Faymann lasse sich von Haider neue Belastungen diktieren, die den Menschen nach der Wahl teuer zu stehen kommen", so Missethon.

Grüne: "Keine Ideen für die Zukunft"
Der grüne Bundesparteisekretär Lothar Lockl sprach von einer "Mathematikstunde ohne Ideen für die Zukunft".

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