Kreiskys widerwilliger Nachfolger

Zwölf Jahre lang war er unter Bruno Kreisky Unterrichtsminister, 1983 folgte er dem "Sonnenkönig" für drei Jahre als Kanzler nach: Am Montag ist Fred Sinowatz gestorben. Nur unwillig hatte er das Amt übernommen, stand der schwierigen Koalition mit der FPÖ vor. Der Weinskandal, Probleme mit der verstaatlichten Industrie und die Noricum-Affäre ließen seine Amtszeit bereits glücklos aussehen. Vollkommen überschattet wurde sie dann vom Streit über das Kraftwerk Hainburg und der Causa Waldheim. Sinowatz fand für sein Wirken aber auch große Anerkennung über parteipolitische Grenzen hinaus.

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