Stark im Plus sind demnach die Lohnsteuer und die im Vorjahr erhöhte Mineralölsteuer. Ebenfalls stark angestiegen sind allerdings die Überweisungen an die Länder und Gemeinden sowie an die EU.
Plus bei Mineralölsteuer
Die größten Brocken in der Steuerstatistik machen Lohn- und Umsatzsteuer aus. Die Lohnsteuer brachte bis Mai um 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die von den Konsumenten bezahlte Umsatzsteuer legte um (angesichts der hohen Inflation eher niedrige) 3,9 Prozent zu.
Stark im Plus sind die Mineralölsteuer (14,9 Prozent) und die Kapitalertragssteuer (11,1), während die Einnahmen aus der Ende Juli ausgelaufenen Erbschafts- und Schenkungssteuer erwartungsgemäß einbrachen (minus 29,3 Prozent).
Mehr Geld an Länder und Gemeinden
Stark zugelegt haben auch die Überweisungen des Bundes an Länder und Gemeinden. Das Plus von 18,9 Prozent ergibt sich allerdings teilweise auch daraus, dass im aktuellen Finanzausgleich zweckgebundene Transfers des Bundes an die Länder in Ertragsanteile aus den gemeinsamen Steuereinnahmen "umgewandelt" wurden.
Der EU-Beitrag stieg um 24,9 Prozent auf 1,336 Mrd. Euro. Wie hoch der österreichische Nettobeitrag zur EU ausfällt, wird freilich von den heuer zurückfließenden EU-Förderungen abhängen. Im Vorjahr lag er bei 427 Mio. Euro.
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