"Rob war ein freundlicher und fürsorglicher Bub", so die Eltern. "Er hat immer anderen geholfen und hätte ihnen seinen letzten Penny gegeben." Er sei immer auf andere Menschen zugegangen, seine ganze Familie und all seine Freunde hätten ihn geliebt.
"Hat immer auf mich aufgepasst"
Knox' Onkel Kevin May sagte über seinen Neffen gegenüber der britischen BBC: "Er war ein Pfundskerl, immer zu Späßen aufgelegt ... ein netter Kerl von Natur aus, und ein sehr fürsorglicher Typ wie seine ganze Familie." Mays Tochter Vicky zeigte sich fassungslos.
"Man glaubt nie, dass einem selbst so etwas passieren kann", so die 16-Jährige. Ihr Cousin sei für sie "wie ein Bruder gewesen, er hat immer auf mich aufgepasst. Er hat so viele Freunde gehabt." Der 18-Jährige sei alles andere als "ein Schläger" gewesen.
Obduktion für Sonntag angekündigt
Tatsächlich muss sich die Familie in ihrer Trauer nun auch noch gegen den Eindruck wehren, der Getötete habe selbst etwas mit den Bandenkriegen in britischen Großstädten zu tun. "Das hatte mit den Gangs nichts zu tun", betonte auch Knox' Cousine.
Im ersten Statement der Polizei zu dem Fall hieß es, man glaube zwar nicht, dass der Fall etwas mit Bandenkriminalität zu tun habe, behalte jedoch "die Augen auf der Suche nach jedem möglichen Motiv offen". Für Sonntag wurde eine Obduktion an Knox' Leiche angekündigt.
Filmfirma "schockiert"
Die Filmfirma Warner Brothers, Produzent des Harry-Potter-Films, in dem Knox posthum zu sehen sein wird, erklärte, man sei "schockiert und traurig" und fühle mit der Familie. Auf Knox' Einträgen auf der Filmsite imdb.com und dem Internet-Portal Facebook fanden sich ebenso zahlreiche Trauerbekundungen.
Links:
- BBC-Bericht
- Knox' imdb-Forum
- Facebook (registrierungspflichtig)
- Londoner Polizei
- Warner Bros