Rennen bleibt bis zuletzt offen

Entscheidung bei Demokraten nicht vor Ende August zu erwarten.
Im Anschluss an die Vorwahl in Pennsylvania stehen bei den Demokraten bis zum 3. Juni noch Entscheidungen in sieben Staaten sowie auf den Inseln Puerto Rico und Guam an.

Dabei ist Hillary Clinton in West Virginia und Kentucky favorisiert, während Barack Obama in North Carolina, Oregon und South Dakota die besten Chancen hat. In den beiden Staaten Indiana und Montana ist noch keine klare Tendenz erkennbar.

Bald wieder Kopf an Kopf?
In Pennsylvania ging es um 158 Delegiertenstimmen, die nach dem Ergebnis der Vorwahl proportional auf beide Bewerber aufgeteilt werden. Obama hatte zuvor 1.648 Delegierte, Clinton 1.509.

In dieser Schätzung sind auch die Stimmen der "Superdelegierten" enthalten, soweit diese sich auf einen der beiden Bewerber festgelegt haben.

Keine Entscheidung vor Ende August
Die "Superdelegierten" können beim Nominierungsparteitag der Demokraten im August frei entscheiden, ohne auf das Ergebnis ihrer Herkunftsstaates festgelegt zu sein. Es gilt mittlerweile als nahezu ausgeschlossen, dass einer der beiden Bewerber vor dem Nominierungsparteitag Ende August in Denver die erforderliche Delegiertenzahl von 2.025 erreichen kann.

Bei den Republikanern alles klar
Bei den Republikanern hat Senator John McCain die Präsidentschaftskandidatur schon sicher. Er gewann bei der Vorwahl der Republikaner in Pennsylvania 72 Prozent der Stimmen. Andere Bewerber standen zwar noch auf dem Stimmzettel, sind aber bereits aus dem Rennen ausgeschieden.

Die Wähler entscheiden am 4. November, wer Nachfolger von Präsident George W. Bush werden soll. Die Amtsübergabe findet am 20. Jänner 2009 statt.

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