Die Ergebnisse der beiden Institute sind fast ident: Die ÖVP kommt bei beiden auf 35 Prozent, die SPÖ bei OGM auf 30 und bei Gallup auf 31 Prozent. Im freien Fall sieht "profil" die Beliebtheitswerte von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ).
Nur noch elf Prozent für Gusenbauer
Demnach käme Gusenbauer in einer Kanzler-Direktwahl nur noch auf elf Prozent. Vor zwei Wochen waren es noch 19. Er liegt damit auf Platz drei: Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) hat zwar auch etwas verloren, käme aber auf 14 Prozent (vor zwei Wochen 15).
Fast ebenso viele Österreicher, nämlich 13 Prozent, würden laut der OGM-Umfrage gerne Grünen-Chef Alexander Van der Bellen als Regierungschef sehen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kommt auf sieben, BZÖ-Chef Peter Westenthaler auf drei Prozent.
Ein Drittel der SPÖ für Rot-Blau
In der Sonntagsfrage sehen die Werte der Oppositionsparteien anders aus: Da liegt die FPÖ mit 16 Prozent (in beiden Umfragen) vor den Grünen - bei Gallup (13 Prozent für die Grünen) deutlich, bei OGM (15 Prozent für die Grünen) knapp.
Laut beiden Umfragen würde das BZÖ mit vier Prozent den Einzug in den Nationalrat schaffen. Außerdem hat OGM die Haltung der SPÖ-Wähler zu einer rot-blauen Koalition abgefragt. 58 Prozent sind dagegen, für 35 Prozent wäre das aber kein Tabu mehr; der Rest wollte sich nicht äußern.
Keine Lust auf Neuwahl
Die Österreicher hätten freilich laut "profil" mit einer Neuwahl weiterhin wenig Freude: 63 Prozent wollen demnach am regulären Wahltermin 2010 festhalten. Nur 20 Prozent der Befragten wollten noch vor dem Sommer wählen. 13 Prozent wären für einen Urnengang im Herbst; vier Prozent legten sich nicht fest.
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