An Schulen und Universitäten kommt es immer wieder zu Bluttaten:
7. November 2007: In Tuusula im Süden Finnlands erschießt ein 18-Jähriger acht Menschen, darunter sechs Schüler, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtet. Er hatte die Tat im Internet angekündigt.
16. April 2007: Ein Student erschießt an der Technischen Universität von Virginia 32 Menschen und verletzt weitere 15. Es ist der folgenschwerste Vorfall dieser Art in der Geschichte der USA. Der Täter begeht Selbstmord.
20. November 2006: Im deutschen Emsdetten eröffnet ein 18-Jähriger das Feuer in seiner ehemaligen Schule. Elf Menschen werden verletzt, bevor der Täter Selbstmord begeht.
2. Oktober 2006: Der Fahrer eines Lieferwagens eröffnet im US-Bundesstaat Pennsylvania das Feuer im Klassenzimmer einer Schule der Amish, einer isoliert lebenden christlichen Glaubensgemeinschaft. Fünf Mädchen werden getötet, fünf weitere verletzt.
21. März 2005: Ein 16-jähriger Oberschüler erschießt fünf Schüler, einen Lehrer und einen Wachmann an einer Schule in einem indianischen Reservat in Minnesota. Er tötet zudem seinen Großvater und dessen Freund.
26. April 2002: Im deutschen Erfurt erschießt ein 18-Jähriger ehemaliger Gymnasiast an seiner alten Schule 17 Menschen, bevor er sich selbst tötet.
Februar 2002: Im deutschen Freising erschießt ein Schüler nach dem Rauswurf aus einer Handelsschule drei Menschen.
Juni 2001: In Japan ersticht ein Mann an einer Grundschule nahe Osaka acht Kinder. Er wird im September 2004 hingerichtet.
April 1999: An der Oberschule von Columbine in Littleton im US-Bundesstaat Colorado tötet ein Jugendlicher zwölf Mitschüler und einen Lehrer, bevor er sich selbst erschießt.