Autos in die Luft gejagt
Sie zwangen zehn Beschäftigte, sich auf den Boden zu legen. Was danach genau passierte, ist noch weitgehend unklar. Doch die Auswirkungen sind massiv.
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| ©Bild: AP/Bjorn Larsson Rosvall |
"Bombenpakete" an strategischen Punkten
Sie platzierten außerdem vor der Einfahrt der Polizeizentrale und anderen strategisch wichtigen Stellen fünf Pakete, die wie Bomben aussehen und zum Teil auch mit "Bombe" beschriftet waren.
Erste Festnahmen
Wie die Polizei in Schwedens zweitgrößter Stadt mitteilte, konnten die bis zu zehn Beteiligten nach ihrem nächtlichen Raubüberfall im Stil eines Hollywood-Films unerkannt und fast spurlos verschwinden. Erst am Nachmittag konnte die Polizei ihren ersten Fahndungserfolg bekanntgeben. Nach Rundfunkangaben nahm die Polizei 16 Stunden nach dem Überfall drei Verdächtige fest.
"So etwas noch nie erlebt"
"Wir haben so etwas bei uns noch nicht erlebt", sagte Fahndungschef Klas Friberg im Rundfunk. Es sei ganz eindeutig, dass die Posträuber ihre Verfolgung durch die brennenden Autos stören wollten.
Sie bewirkten damit auch, dass der Berufsverkehr in der westschwedischen Metropole am Dienstag durch weiträumige Absperrungen im Zentrum massiv behindert wurde.
Laut der Boulevardzeitung "GT" (Online-Ausgabe) setzte die Polizei Busse ein, um die Bewohner in der Nähe von verdächtigen Fahrzeugen befindlicher Häuser in Sicherheit zu bringen. Es wurde niemand verletzt.
Rätseln über die Beute
Rätselraten bei den Fahndern herrschte über die Motive für den Coup. In dem überfallenen Postamt werden zwar pro Tag 20 Millionen Briefe, normalerweise aber keine größeren Geldmengen umgeschlagen.
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