Vier Prozent mehr als obere Latte

Im Handel deutlich geringere Erhöhung als bei Metallern.
Mehrere Gehaltsverhandlungen sind bereits abgeschlossen. Mit rund vier Prozent mehr Geld konnten die Metaller den höchsten Abschluss erreichen.

Darauf hatten sich die Sozialpartner nach 17-stündigen Verhandlungen geeinigt. Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Markus Beyrer, sprach von einer "schweren Bürde für Unternehmen". Man sei an die Grenzen der Belastbarkeit und teilweise darüber hinaus gegangen.

"Ich begrüße die Einigung", sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (ÖVP) zum Metaller-Abschluss. "Dieses Ergebnis spiegelt die ausgezeichnete konjunkturelle Entwicklung wider und bedeutet für die Arbeitnehmer ein deutliches Plus der Reallöhne."

Handel: 3,1 Prozent mehr
Überraschend schnell hatten sich die Sozialpartner für die mehr als 500.000 Handelsangestellten und Beschäftigten in verwandten Berufen über die kollektivvertraglichen Mindestgehälter geeinigt. Demnach steigen die Gehälter per 1. Jänner 2008 um 3,1 Prozent bzw. um mindestens 45 Euro.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) zeigte sich mit dem Abschluss zufrieden. "Wir haben einen vertretbaren Abschluss erzielt, der vor allem die Gehälter niedriger Einkommensbezieher begünstigt", sagte GPA-Verhandler Manfred Wolf zur APA. Dies sei gerade für das "Heer der Niedrigverdiener im Handel ein herzeigbares Ergebnis".

Bundestheater: 2,75 Prozent mehr ab Jänner
Auch die Bundestheater-Gehaltsverhandlungen wurden erfolgreich abgeschlossen. Im Detail sieht die Einigung so aus: Für die Zeit vom 1. September 2007 bis zum 31. Dezember 2007 werden die Bezüge der Beschäftigten der Bundestheater um zwei Prozent angehoben, ab 1. Jänner 2008 um weitere 0,75 Prozent.

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