In seinen Begrüßungsworten erklärte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ), dass die eingesetzte Kommission nicht die Regierungspolitik legitimieren sollte, sondern neue, interessante Vorschläge hervorbringen sollte. Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) betonte, dass die Integration den Erfolg des gesellschaftlichen Zusammenlebens bestimme.
Repräsentanten der Religionsgemeinschaften anwesend
Zu der Veranstaltung im Palais Niederösterreich waren Vertreter der Regierung wie Innenminister Günther Platter (ÖVP) und Unterrichtsministerin Christa Schmid (SPÖ) ebenso erschienen wie Repräsentanten der Religionsgemeinschaften.
Gesehen wurden etwa der Vorsitzende der islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, und Caritas-Präsident Franz Küberl. Auch eher unerwartete Besucher, wie der Präsident des Österreichischen Fußballbundes, Friedrich Stickler, fanden sich im Publikum.
Sport als Integrationselement
Gusenbauer hob dann auch den Sport als wichtiges Integrationselement hervor. Am wichtigsten erschien ihm aber die Integration über die Bildungspolitik, um auch Zuwanderern die Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg zu ermöglichen.
Molterer: "Land der Vielfalt"
Molterer präsentierte Österreich als Land der Vielfalt und Toleranz. Es gelte hier, sowohl Rechte als auch Pflichten zur Anwendung zu bringen. Seine Devise sei: fordern und gleichzeitig fördern.
Erstbericht Ende Jänner
Die Integrationsplattform soll bis Ende Jänner einen Erstbericht präsentieren. Anschließend soll im Rahmen einer breiten Debatte bis zum Sommer 2008 eine Integrationsstrategie festgelegt werden.
Auf deren Basis wird Innenminister Platter der Regierung ein Maßnahmenpaket vorlegen. Berichte der Kommission mit konkreten Vorschlägen soll es laut Kanzler Gusenbauer zweimal jährlich geben.
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