Seit Anfang des Jahres seien bereits mehr als 10.000 Personen überprüft worden, erklärte der konservative Politiker. Zugleich müsse man "den afrikanischen Politikern helfen, dass sie ihrer Jugend eine Zukunft in ihrer Heimat bieten können".
Fachkräfte doch erwünscht
Zugleich forderte Hortefeux "eine legale und geregelte Zuwanderung von Fachkräften". Ziel sei es, dass künftig jeder zweite Zuwanderer zu dieser Gruppe gehöre. Derzeit mache die "ausgewählte Zuwanderung" nur sieben Prozent aus.
Die legalen Einwanderer sollen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen, betonte der Minister und langjährige Wegbegleiter von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Es sei nicht akzeptabel, dass illegale den legalen Einwanderern Arbeitsplätze wegnehmen würden.
Sarkozys zentrales Wahlkampfthema
Hortefeux, auch Vizegeneralsekretär der Regierungspartei UMP, zitierte das Beispiel eines Schnellrestaurants in einem Vorort von Paris, in dem etwa 50 illegale Einwanderer beschäftigt waren, während im selben Ort 150 legale Einwanderer vergeblich Arbeit suchten.
Frankreich hat schätzungsweise 200.000 bis 400.000 Zuwanderer ohne Papiere, von denen ein großer Teil illegal arbeitet. Sarkozy hatte die illegale Einwanderung zu einem zentralen Wahlkampfthemen gemacht und scheute dabei auch nicht vor äußerst populistischen Aussagen zurück.
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