Der Sohn italienischer Eltern wuchs in Paris auf. Dort studierte er Gesang. Mit 14 Jahren hatte er sich für einen Film über den legendären Enrico Caruso begeistert. Danach stand sein Berufswunsch fest. Sein erstes Taschengeld verdiente er damit, in einer Pizzeria Arien zu singen.
Operndebüt in Philadelphia
1988 gewann er in Philadelphia den ersten Preis des Internationalen Pavarotti-Wettbewerbs. Der lyrische Tenor gab sein Operndebüt als Alfredo in Verdis "La Traviata" bei der Glyndebourne Touring Opera. Die Partie sang er an vielen bekannten Opernhäusern; 1990 auch an der Mailänder Scala.
1992 debütierte er als Rodolfo in Puccinis La Boheme am Royal Opera House in London. Bei der Produktion lernte er die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu kennen, die er 1996 heiratete.
Auftritte an allen großen Häusern
Seit seinem Auftritt am Covent Garden (1992) war Alagna an internationalen Opernhäusern zu hören: in Verdis "Rigoletto", in Donizettis "L'Elisir d'amore", "Lucia di Lammermoor" und "Roberto Devereux", in Gounods "Faust" und "Romeo et Juliette".
Zusätzlich arbeitete er an zahlreichen CD-Aufnahmen mit, die vielfach ausgezeichnet wurden. Erholung von seinen Verpflichtungen auf der Opernbühne, im Konzertsaal wie im Aufnahmestudio findet Alagna mit seiner Frau Gheorghiu in einem Haus am Genfer See.
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