Der Name "PEZ" setzt sich übrigens aus dem ersten, mittleren und letzten Buchstaben des Wortes "Pfefferminz" zusammen.
Kinder als Zielgruppe entdeckt
Zwei Jahrzehnte später kamen die mittlerweile kultigen "PEZ-Feuerzeuge" auf den Markt: Die PEZ-Spender, anfangs einem Feuerzeug sehr ähnlich, waren vorerst auch eher für Erwachsene gedacht.
Erst als PEZ 1952 auch in den USA (Orange/Connecticut) Fuß fasste, wurden Kinder als Zielgruppe entdeckt und die Spender mit kleinen Comic-Köpfen verziert.
Lizenzverträge mit Disney
1962 kaufte PEZ erstmals eine Lizenz von Walt Disney. Seit dieser Zeit wurden 35 weitere Lizenzverträge mit den Produzenten der beliebtesten Comic-Figuren abgeschlossen wie Peanuts, Simpsons, Pokemon, Asterix etc.
In die USA verkauft
In den 60er Jahren verkaufte die Familie das US-Geschäft samt der Marke für Amerika an Investoren. In Europa kamen die rechteckigen Zuckerln zunehmend unter Druck der Konkurrenz: Kinder der späteren Generationen fuhren eher auf Gummibären und Kinderüberraschung ab.
Produktlinie erweitert
1999 richtete sich das oberösterreichische Familienunternehmen neu aus. Die Produktlinie von PEZ wurde seither kräftig erweitert und das Drumherum um kuschelige Teddybär-Spender und handliche "PEZ-Apparate" mit Zusatzfunktionen wie Taschenlampe, Kompass oder auch Buntstifthalter in Bonbonfarben und trendigem Army-Look ergänzt.
Zurück nach Österreich
Im Dezember 2002 wurde das US-Geschäft mit Hilfe der luxemburgischen Investmentgesellschaft PGH zurückgekauft, die dann 65 Prozent an der PEZ International AG hielt.
Nun hat die Gründerfamilie Haas von der PGH 32,5 Prozent der Firma erworben und hält nun wieder die Mehrheit an dem Traditionsunternehmen.
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